
Das Wintermädchen ist vorbei und die ersten Tennis-Herren des Langenfelder TC 76 (LTC) haben keine Chance mehr auf ein Happy End in der 2. Hallen-Verbandsliga (Gruppe A). Trotzdem nahm die bis dahin ungeschlagene Mannschaft das 2:4 im Spitzenspiel gegen den Titelfavoriten TC SG Rheinkamp-Repelen gefasst auf. "Wir haben es probiert und es hat nicht gereicht. Der Sieg für den Tabellenführer geht auch in Ordnung. Die waren einfach besser", urteilte Langenfelds Spielertrainer Sebastian Petschnig. Der LTC, der sich den Klassenerhalt als Ziel gesetzt hatte, wird die Serie sehr wahrscheinlich als Zweiter abschließen – was immer noch über dem eigenen Soll liegt. Petschnig: "Hätte uns das vor der Saison jemand gesagt, hätten wir uns riesig gefreut."
Eine Nummer zu groß
Keine Chance hatte Spitzenspieler Marc Münch, der sicher keine enttäuschende Leistung ablieferte – und beim 1:6, 0:6 gegen den amtierenden Niederrheinmeister Mario Lesic dennoch wenig zu bestellen hatte. Petschnig selbst bot einen guten Satz, konnte jedoch beim 4:6, 1:6 gegen Max Hamelmann sein Niveau nicht halten. Pech hatte Langenfeld, in dieser Saison oft mit dem glücklicheren Ende für sich, auf den Positionen drei und vier.
Josh Diego (vier) schaffte gegen Simon Schülling einen Matchball, ehe er doch knapp mit 6:3, 6:7, 6:7 (Match-Tiebreak/7:10) verlor. Mathieu Rave verpasste gegen Julian Noach ebenfalls den Sieg – 5:7, 6:3, 6:7 (Match-Tiebreak/7:10). Weil die Gäste nach den Einzeln bereits als Aufsteiger feststanden, hatten sie kein Interesse mehr an den Doppeln. Der LTC, der durchaus gerne noch gespielt hätte, bekam die beiden Zähler geschenkt.